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Saugen mit Chic

- Saugen mit Chic – Der EIO Villa
Selbst Staubsauger kauft man nicht mehr von der Stange. Individualität ist auch hier Trumpf: Eio setzt auf Modelle mit unterschiedlich gestalteten Gehäusen. An der Entwicklung des Wechselchassis war die PROMA GmbH beteiligt, inzwischen ist das System zum Patent angemeldet.
Autokäufer kennen diese Qual der Wahl: Welche Farbe soll der Neue haben? Welches Raddesign? Und darf es noch ein bisschen Zubehör sein? Solche Individualität ist inzwischen auch beim Staubsaugerkauf möglich: Das thüringische Unternehmen Eio hat gemeinsam mit der PROMA GmbH auswechselbare Chassis für Staubsauger entwickelt. Dieses Konzept erlaubt eine Vielzahl von Produktvarianten.
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Und eine ganz individuelle Konfiguration: Im Internet können Fach- und Großhändler Bodenstaubsauger nach eigenen Wünschen zusammenstellen www.chassis-konfigurator.de. So lassen sich für saisonale Verkaufsaktionen spezielle Designs wählen – in der kalten Jahreszeit etwa Staubsauger mit Eiskristall- oder Weihnachtsmann-Motiv und für die heiße Sommerzeit beispielsweise mit Sonnen- oder Blumen-Motiv. |
Große Auswahl
Insgesamt bestehen bei den kompakten Modellen der Chassis-Serie von Eio folgende Wahlmöglichkeiten:
- Vier unterschiedliche Formen des Staubsauger-Oberteils.
- 19 Dekors, darunter verschiedene Bildmotive und diverse Materialanmutungen wie Carbon-Look.
- Vier Radkappendesigns und fünf Radkappenfarben.
- Vier Motoren mit einer Leistung von 1.600 bis 2.200 Watt.
Tiefzieh-Verfahren
Eine solche Diversifikation gab es bei Bodenstaubsaugern bisher nicht. Voraussetzung dafür war die Entwicklung von Wechselchassis. Unter anderem mussten die vier geometrisch unterschiedlichen Designs, also die sogenannten Straks, von den Lichtenfelsern auf das Grundgerät angepasst und abgestimmt werden. Dabei ist Kunststoff-Know-how gefragt, denn diese Staubsauger-Chassis werden im Tiefzieh-Verfahren hergestellt. Während beim Spritzguss erhitzter Kunststoff in eine Form gespritzt wird, wird beim Tiefziehen eine Kunststoffplatte erwärmt. Wenn sie elastisch ist, wird sie dann von einem Vakuum auf das Werkzeug gesaugt. Nach dem Abkühlen behält die tiefgezogene Platte ihre Form.
Gleiche Anschlussgeometrie
Zu den PROMA-Aufgaben in diesem Projekt zählte auch, ein Konzept für die Montage verschiedener Chassistypen zu entwickeln. „Am wichtigsten war es, dass die unterschiedlichen Staubsauger-Oberteile die gleichen Anschlussgeometrien zur Befestigung am Gehäuse erhielten“, erinnert sich PROMA-Geschäftsführer Matthias Schmuck. Standard ist eine Schraubverbindung zwischen dem Trägerteil und der Konsole, über das die Designhaube geklipst wird. Im Bereich des Schlauchabganges sorgt ein Bajonettverschluss für eine zusätzliche Befestigung. Um den Sicherungsring zu arretieren, ist ein spezielles Montagewerkzeug nötig. Damit erfüllt die Konstruktion eine wesentliche Eio-Vorgabe: Diese Befestigung kann nur von einer Fachkraft und nicht etwa vom Staubsauger-Besitzer selbst entriegelt werden.
Hohe Saugleistung
Bei der Entwicklung der Einbauteile musste die Produktvielfalt ebenso berücksichtigt werden: So sind die Tretschalter und die Taste für die Betätigung der Kabelrolle von mehreren Positionen aus ansteuerbar – je nach Designvariante. Und bei allen optischen Finessen durften die grundlegenden Produktstärken eines Eio-Staubsaugers nicht vernachlässigt werden: die hohe Saugleistung und die leichte Bedienbarkeit. Voraussetzung für ersteres ist neben leistungsstarken Motoren, dass der Luftkanalquerschnitt von 2.200 mm2 überall eingehalten wird und Verwirbelungen vermieden werden. Deswegen stehen die Rippen benachbarter Bauteile in einer Flucht.




